Die Zukunft der Ökumene steht an einem Scheideweg. Vieles wurde erreicht, doch bei den entscheidenden Fragen des Kirchenverständnisses kommt man nicht weiter. So schwankt die Stimmung zwischen Hoffnung und Resignation. Das gilt für die Weltökumene ebenso wie für die Ökumene vor Ort.
Deshalb zeigt der Autor anhand der Geschichte, der ökumenischen Methode und der inhaltlichen Ergebnisse der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Nordrhein-Westfalen ein gelungenes Beispiel zukunftsfähiger Ökumene. Es wird deutlich, wie der gemeinsame Dialog aller christlichen Kirchen (evangelisch, katholisch, orthodox, freikirchlich etc.) im Zusammenspiel von Orts- und Weltökumene zum Erfolg führen kann.
Das wird dargelegt im Blick auf das Gottes- und Kirchenverständnis, das Verständnis von Taufe und Abendmahl, von kirchlichem Amt und kirchlicher
Weltverantwortung. Der Band eröffnet hier Perspektiven für die Zukunft.
Im Anhang wird deutlich, wie die Erkenntnis des Wesens des dreieinigen Gottes (vollkommene Gemeinschaft der Liebe) das wahre Wesen des Menschen und den Sinn des Lebens erschließt.
Prof. Dr. theol. Matthias Haudel
lehrt an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster Systematische Theologie, mit dem Schwerpunkt Dogmatik und Ökumene. Zugleich hat er einen Lehrauftrag für Systematische Theologie an der Universität Bielefeld und arbeitet für die Evangelische Kirche von Westfalen im Bereich Ökumene, besonders für die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Nordrhein-Westfalen. Für seine beiden Hauptwerke „Die Selbsterschließung des dreieinigen Gottes“ und „Die Bibel und die Einheit der Kirchen“ erhielt er als erster Theologe zweimal den Theologie- und Ökumenepreis der Katholischen Fakultät Regensburg.
Diesen Artikel haben wir am 28.07.2011 in unseren Katalog aufgenommen.
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