Hunder: An Jacob

Hunder: An Jacob
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Steffen Hunder
An Jakob, das Schlitzohr
Briefe mit Randnotizen an das biblische Personal

ca. 160 Seiten, Paperback
Format 17,0 x 23,5 cm
ISBN 978-3-7858-0726-2

14,95 EUR
exkl. MwSt. zzgl. Versandkosten





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Produktbeschreibung

Was Sie Mose, Maria und Co. schon immer einmal sagen wollten – diese Ausgangsfrage hat Steffen Hunder aufgegriffen und 18 Menschen der Bibel persönliche Briefe geschrieben, um mit ihnen über ihren Glauben und ihre Zweifel, über Glück und Schattenseiten ihres Lebens ins Gespräch zu kommen.
Interessierte Zeitgenossen kommentieren seine Briefe kritisch, witzig, frech – der Justizminister des Landes NRW und eine Konfi-Gruppe, der Oberbürgermeister der Stadt Essen und eine Schauspielerin, die Super­intendentin des Kirchenkreises Essen und engagierte Gemeindemitglieder. Auf diese Weise ist ein spannendes Buch des Glaubens und des lebendigen Dialogs entstanden.   

- Neuartiger Zugang zu den Quellen des christlichen Glaubens
- Eine behutsame Deutung biblischer Erzählungen, in der sich viele Menschen wiederfinden können.
- von leichter Hand geschrieben, theologisch gründlich durchdacht

Kundenrezensionen:

Autor:  am 15.08.2019     Bewertung:1 von 5 Sternen!

... eine von mehr oder weniger illustren Kommentatoren bejubelte Broschüre, gleichsam geadelt mit durchweg eher mageren Randnotizen ...

Nur ein Beispiel:
Die Briefe und die Kommentare dazu übertragen die Botschaften der Bibel in unseren Alltag, hauchen ihnen viel Leben ein und machen daneben ihre Aktualität für unsere heutige Zeit deutlich. so Marion Greve , Superintendentin.

Liebe Leute! Achtung jetzt mal! WORÜBER bitteschön jubiliert und paukt denn jene von Pfarrer Hunder in seinem (vierten) Brief so hoch belobigte "MIRIAM"?!
Lesen wir nach im 2. Buch Mose Kapitel 15, 12 bis 21:

Ich singe dem HERRN ein Lied, denn er ist hoch und erhaben. Ross und Reiter warf er ins Meer. Meine Stärke und mein Lied ist der HERR, er ist mir zur Rettung geworden.
Er ist mein Gott, ihn will ich preisen; den Gott meines Vaters will ich rühmen.
Der HERR ist ein Krieger, HERR ist sein Name.
Pharaos Wagen und seine Streitmacht warf er ins Meer. Seine besten Vorkämpfer versanken im Roten Meer. Fluten deckten sie zu, sie sanken in die Tiefe wie Steine.
Deine Rechte, HERR, ist herrlich an Stärke! Deine Rechte, HERR, zerschmettert den Feind!
In deiner erhabenen Größe wirfst du die Gegner zu Boden. Du sendest deinen Zorn.
Er frisst sie wie Stoppeln. Das Meer deckte sie zu. Sie sanken wie Blei ins tosende Wasser.
Du strecktest deine Rechte aus, da verschlang sie die Erde.
Haben wir mal irgendwo schon gelesen, was so fatal ähnlich klingt: "GOTT MIT UNS!" ???
Der SCHLACHTRUF zum Aufbruch in das kriegerische Morden.
Der JUBELRUF nach dem siegreichen Niedermetzeln der Feinde.
Das KOPPELSCHLOSS der Wehrmacht, getragen von allen Soldaten, die das NS-Regime in die mörderischen Schlachten ihrer Überfälle gegen Nachbarländer marschieren ließ:
gegen Polen, gegen Frankreich, gegen Russland, gegen England, gegen Griechenland.
Belgien, die Niederlande, Dänemark, Norwegen überrumpelnd.
Angekündigt vom Reichssender der Nazis stets mit der Siegesfanfare (statt der Pauke der MIRJAM) des Les Preludes aus Prometheus von Franz Liszt. GOEBBELS persönlich ordnete dazu an, die Rolle der PAUKEN ganz besonders zu betonen!
Hier nun, zu heutiger Zeit: Pfarrer Hunder DANKT seiner angeschriebenen Miriam sehr herzlich, für ihren "unerschütterlichen Glauben an Gottes BEGEISTERUNGSFÄHIGKEIT"! Was, bitteschön?!!! Gott ist "begeisterungsfähig" für Massenmord im Roten Meer, für Meuchelmord an allen Erstgeborenen Ägyptens?!
So haben alle ausgelassen voller FREUDE und DANKBARKEIT mit dir gesungen und getanzt. Du hast allen gezeigt, dass sie Gott vertrauen können.
Und seine Worte zum Untergang klingen so erschütternd banal: Auf einmal wären die Ägypter untergegangen in den hereinbrechenden Fluten, da im Gebiet der Seen und Wadis, die sich so schnell mit Wasser füllen können. Als ob der unerfahrene Kumpel Adolf Tegtmeyer aus Essen mal eine Watt-Wanderung in Cuxhaven macht, bis für ihn überraschend das normale tägliche Hochwasser wieder aufzulaufen beginnt, dumm gelaufen, armer Kumpel.

Und dann lesen wir in einem anderen (fünften) Brief des Pfarrer Hunder: MOSE, den er doch wahrhaftig nennt das "faszinierende Mannsbild", von dem WIR sicherlich noch einiges lernen können"?!!! Dann schlagen wir doch mal bitte nach, was wir von diesem Mannsbild an faszinierender Vorgehensweise und vorbildlicher Lebenshaltung zum Beispiel lernen können.
2. Buch MOSE Kapitel 32, 19-28:
Als MOSE aber nahe zum Lager kam und das Kalb und das Tanzen sah, entbrannte sein Zorn, und er warf die Tafeln aus der Hand und zerbrach sie unten am Berge
und nahm das Kalb, das sie gemacht hatten, und verbrannte es im Feuer und zermalmte es zu Pulver und streute es aufs Wasser und gab's den Israeliten zu trinken.
Da trat MOSE in das Tor des Lagers und rief: Her zu mir, wer dem HERRN angehört!
Da sammelten sich zu ihm alle Söhne Levi.
Und er sprach zu ihnen: So spricht der HERR, der Gott Israels:
Ein jeder gürte sein Schwert um die Lenden und gehe durch das Lager hin und her von einem Tor zum andern und erschlage seinen Bruder, Freund und Nächsten!
Die Söhne Levi taten, wie ihnen MOSE gesagt hatte;
und es fielen an jenem Tage vom Volk dreitausend Mann.

ER, dieser MOSE, das faszinierende Mannsbild, er befiehlt seiner "Sturmabteilung", mal eben 3000 Menschen, Brüder, Freunde, Angehörige hinzumetzeln. Als Bestrafung und Abschreckung. Eine Terrorherrschaft, wie sie später Stalin, Pol Pot oder auch Idi Amin praktizierten.

Pfarrer Hunders Brief an JUDAS dann: In den Evangelien wird mehrfach dargelegt, dass SATAN in ihn gefahren ist. Jesus selbst sagt: "Wehe dem! Für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre!" so Markus 14, 12-26. Und in Johannes 6, 66-71 spricht Jesus: "Doch ist einer von euch ein TEUFEL!" In Johannes 17, 12 wird er genannt: "Sohn des Verderbens!" Aber Pfarrer Hunder lässt ihn mal fix "in die gütigen und barmherzigen Hände Gottes fallen".

In einem der Kommentare dazu: "eine behutsame Deutung biblischer Erzählungen, in der sich viele Menschen wiederfinden können", oder: "von leichter Hand geschrieben, THEOLOGISCH GRÜNDLICH DURCHDACHT"
Das sollte sich der kritische Leser bitte selbst gründlich anschauen, es sich kritisch durch den Kopf gehen lassen. Sich dann seine eigenen Gedanken machen.
---

Auf ein Wort zu den Briefen bitte noch: Wie an MOSE, so an MIRIAM.
Pfarrer Hunder benennt die Nachkommenschaft der Brüder Josephs als israelitische SKLAVEN. Wenn nun selbige das so sehen, dann haben WIR (grundsätzlich und als Heutige in diesem! Lande) das (auch und besonders aus Respekt! vor dem jüdischen Glauben) nicht zu hinterfragen. Nun lesen WIR aber im 2. Buch MOSE, dass diese Sklaven dort in Ägypten allesamt wohnten in eigenen Häusern. Sie besaßen allesamt eigenes Vieh. Und, wie wir im weiteren 2. Buch MOSE später noch lesen können, sie besitzen alle Waffen! Nämlich Schwerter, die (effektiven) Sturmgewehre der damaligen Zeit. Entspräche denn solches alles unseren Vorstellungen von einem Sklavendasein? Vergessen wir auch nicht, WARUM sie denn in Ägypten siedelten: Die Brüder Josephs, die Stammväter, waren vormals dort hingekommen als verhungernde Bittsteller! Verängstigt, hoffnungslos am Ende! Und sie wurden freundlich aufgenommen mit BARMHERZIGKEIT.

Mit Ausdauer und Beharrlichkeit, so schreibt es ihm der Pfarrer Hunder, hat das faszinierende Mannsbild Mose das nötige Selbstvertrauen umsetzen können, dem Pharao mutig und entschlossen entgegenzutreten: blutiges ungenießbares Wasser eine Woche lang, Froschplage, quälende Stechmücken, Ungeziefer, mordende Viehpest, Seuchenepidemie Schwarze Blattern, Hagel, die Ernte vernichtende Heuschreckeninvasion, tagelange Finsternis. Das kann man sich gut vorstellen, dass dies alles etwas Ausdauer und Beharrlichkeit brauchte. Nun ja, MACHEN ließ er das allerdings seinen Gott.
Als man, nach der ZEHNTEN so unfassbar schrecklichen Plage des Erstgeborenen-Mordes, aus diesem einstigen Gastland ausreisen darf, jetzt durch die schwer geplagten Ägypter selbst dringlichst zum Ausreisen förmlich angefleht wird, womit DANKT man es den Ägyptern?
Man lese es bitte selbst nach im
2. Buch Mose Kapitel 12, 35-36:

Und die Kinder Israels HANDELTEN NACH DEM WORT MOSES und forderten von den Ägyptern silberne und goldene Geräte und Kleider. Dazu gab der Herr dem Volk bei den Ägyptern Gunst, dass sie ihr Begehren erfüllten; und so BERAUBTEN sie Ägypten.

Nach Plündern und Rauben! Bepackt mit Gold und Silber, mit entwendetem Purpur-Prunk und Brokat zieht man los, die Schwerter im Gepäck (siehe 2. Buch Mose, Kapitel 32, 19-28). Angeführt von jenem Mose sowie der PAUKENDEN Miriam. GOTT MIT UNS!

Und Pfarrer Hunder dankt ihr jubilierend: Du kannst die Menschen begeistern und mitreißen. Du hast allen gezeigt, dass sie Gott vertrauen können. Er DANKT ihr sehr herzlich für ihren unerschütterlichen Glauben an Gottes Begeisterungsfähigkeit.

Die Weltgeschichte kennt leider tragische Vergleichsfälle.
Schließlich VERNIEDLICHT Pfarrer Hunder in seinem Brief das von der MIRIAM zu ihrer Sieges-Hymne so begeisternd geschlagene Rhythmus-Instrument, indem er aus der PAUKE ein schlichtes Tamburin macht. Einen schlichten mit Blechschellen besetzten und bunten Bändern verzierten Holzreif. Kinder-Sing-Gruppe der Kirchengemeinde? Sommerurlaub in Kroatien?
Da schwebt vielleicht manchem Leser doch fast vor Augen eine Dunja MIRIAM Rajter und die Les-MOSE-Singers aus der Hitparade?!

(MERKE: Mit Orffschen Instrumenten ist noch kein Schlachtensieg bejubelt worden.)

Bitte lesen Sie nach, in der Bibel!


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