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100 Jahre Luther-Verlag
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Zimmer - »ob Gottes wort schon nicht da ist«

Jörg Zimmer 

»ob Gottes wort schon nicht da ist« 

Funktion und Bedeutung von Sprichwörtern bei Martin Luther

320 Seiten | 15,2 x 22,2 cm 
Paperback 
ISBN 978-3-7858-0941-9

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Entdecke ein verborgenes Kapitel der Sprachgeschichte – neu erzählt. 
Mitten im 19. Jahrhundert taucht in einem unscheinbaren Antiquariat in Breslau eine Sensation auf: eine bislang unbekannte Handschrift von Martin Luther. Zunächst unbeachtet, wandert sie nach England und verschwindet dort erneut für Jahre in den stillen Regalen einer traditionsreichen Bibliothek. Doch ihr Inhalt ist alles andere als still. 
In einem kleinen Oktavheft sammelt Luther ab etwa 1530 ganze 489 deutsche Sprichwörter und Redensarten – ein faszinierender Blick in die lebendige Alltagssprache seiner Zeit. Warum er diese Sammlung anlegt? Die Antworten darauf waren lange Spekulation. 
Jetzt bringt Jörg Zimmers fundierte Untersuchung frischen Wind in die Forschung: Luther hat seiner Sammlung offenbar doch eine programmatische Überschrift gegeben – „Art gehet uber künst“. Ein Satz, der mehr ist als ein Titel: ein Statement. Er offenbart Luthers tiefes Interesse am unverfälschten, göttlich inspirierten Sprachschatz des Volkes. 
Ein spannendes Stück Kulturgeschichte wird neu beleuchtet – präzise, überraschend und hochaktuell.


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Martin Niemöller jr. Evangelische Kirchenführer bei Hitler Der Kanzlerempfang vom 25. Januar 1934 160 Seiten | 12.5 x 19,0 cm Paperback ISBN 978-3-7858-0807-8 zum eBook gelangen Sie hier Im Angesicht des DiktatorsDer Empfang Hitlers für führende Vertreter der evangelischen Kirche Anfang 1934 gilt als Wendepunkt in der Geschichte des Kirchenkampfs. Bisherige Beschreibungen des etwa 1¼-stündigen Treffens stützen sich auf teilweise widersprüchliche Mitteilungen und nicht immer verlässliche Quellen.Mit der vorliegenden Studie wird erstmals versucht, das Treffen allein aufgrund der Berichte von Teilnehmern mit einer gleichsam richterlichen Beweiswürdigung zu rekonstruieren. Dabei ergibt sich ein erstaunlich klares Bild. Es zeigt deutlicher als zuvor, weshalb der Versuch der Bekenntnistreuen, den Reichsbischof zu stürzen, den „Deutschen Christen“ Paroli zu bieten und eine Reform der Kirchenverfassung einzuleiten, scheiterte: an List, Lüge und Gewalt des Gegners, aber auch an eigenem Versagen.Und es zeigt zudem, dass und warum dies ein Wendepunkt war, eine Wendung von der vielfach gleichgeschalteten Organisation des traditionellen Kirchenregiments hin zu den freien Formen der Synoden und Bruderräte, einer Selbstorganisation, in der die Bekennende Kirche entstand.Der Autor ist der Sohn des bekannten Widerstands-Theologen Martin Niemöllermit zeitgenössischen BildernDie Faktenlage wird wie in einem juristischen Prozess aufgearbeitetMartin Niemöller jr.:geboren 1935 in Berlin-Dahlem, Sohn des Pastors und hessischen Kirchenpräsidenten gleichen Namens, ist in Wiesbaden aufgewachsen. Er war sechs Jahre lang wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesverfassungsgericht und von 1980 bis 2000 am Bundesgerichtshof. Nach seiner Pensionierung veröffentlichte er eine Reihe von verfassungs- und strafprozessrechtlichen Arbeiten; daneben war er zeitweise Gastdozent an der Deutschen Rechtsschule in Warschau. Er lebt in Ettlingen/Baden.

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